BBL berät die deutschen Gesellschaften der Venator-Gruppe bei Insolvenzverfahren

Frankfurt/Main, 09.09.2025: Die deutschen Gesellschaften der Venator-Gruppe setzen auf nachhaltige Sanierung. Um dieses Ziel zu erreichen, hat die Venator Uerdingen GmbH am 29. August 2025 einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Das Amtsgericht Krefeld hat Dr. Jan-Philipp Hoos von White & Case zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt. Für die Venator Germany GmbH folgte der Antrag auf ein Insolvenzverfahren am 4. September 2025 beim Amtsgericht Duisburg, hier wurde Sarah Wolf von Anchor zur vorläufigen Insolvenzverwalterin bestellt.

BBL Partner Steffen Schneider zeichnet sich, gemeinsam mit seinem Team, bestehend aus den Rechtsanwälten Dr. Georg Hüllen und Heiko Schaefer sowie der Rechtsanwältin Celina Lange, verantwortlich für die insolvenzrechtliche Beratung. Für die betriebswirtschaftliche Beratung sind Maximilian Dressler gemeinsam mit seinem Team, bestehend aus Mathias Franke und Steffen Richter von EY Parthenon zuständig.

Die Venator-Gruppe ist ein führendes Chemieunternehmen, das sich auf die Entwicklung und Herstellung von Titandioxid-Pigmenten (TiO2) und Performance Additiven (FAD) sowie Buntpigmenten, Holzschutzmitteln und Wasserchemikalien spezialisiert hat.

Die Gründe für die wirtschaftliche Schieflage sind in einer Kombination aus verschiedenen Faktoren zu finden: Die seit dem Ukraine-Krieg gestiegenen Energiekosten, die erheblich teureren Kosten für die benötigten Rohstoffe und Materialien sowie die verstärkte Konkurrenz von chinesischen Herstellern, die zu einem Preisdumping auf dem Weltmarkt geführt haben. Erschwerend hinzu kommt ein erheblicher Rückgang der Nachfrage nach TiO2.

In Deutschland betreibt die Venator-Gruppe Produktionsanlagen in Duisburg (Venator Germany GmbH) und Uerdingen (Venator Uerdingen GmbH). Die Venator Uerdingen GmbH beschäftigt aktuell rund 400 Mitarbeitende und erzielte 2024 einen Umsatz von 162 Mio. EUR. Die Venator Germany GmbH beschäftigt rund 340 Mitarbeitende und erreichte einen Umsatz von 419 Mio. EUR (2024).


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